Software handy nokia

Damit liegt Nokia nur knapp unterhalb des menschlich Wahrnehmbaren. Dadurch gibt es auch an der Schärfe nur wenig zu kritisieren. Bei Rundungen schleichen sich jedoch trotzdem ein paar Treppen ein. Verglichen mit Referenzgeräten wirkt das Nokia 2 etwas stumpf. Im Alltag gibt es aber keine Probleme.

Stumpf ist auch ein gutes Adjektiv für die Farben, die nicht ganz so kräftig poppen, wie man es aus vielen aktuellen Geräten kennt. Das beruhigt etwas die Augen jedoch nur bis es dunkel wird. Den mittlerweile fast obligatorischen Nachtmodus gibt es im Nokia 2 nicht.

Die Sekundärtugenden automatische und absolute Helligkeit, Blickwinkelstabilität und Einstellmöglichkeiten werden nicht mit einem Feuerwerk an Individualisierungsmöglichkeiten angeführt. Auch bei schiefer Draufsicht kommt das Nokia 2 nicht über den unteren Durchschnitt hinaus.

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Dazu reagiert die Helligkeitsanpassung schleppend und regelt dann nur langsam und in sichtbaren Stufen auf die gebrauchte Helligkeit. Hier ist also noch ordentlich Luft nach oben. Das Display des Nokia 2 ist maximal durchschnittlich und nur für anspruchslose Nutzer interessant. Hier bewegt man sich also auf einem niedrigen Niveau, was jedoch im Alltag und für Grundfunktionen ausreicht.

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Um es vorweg zu nehmen: Die Leistung des kleinen Einsteiger-Modells von Nokia genügt nicht für Multimedia- oder Spiele-Enthusiasten, geschweige denn anspruchsvollen Nutzern, die mit ihrem Smartphone arbeiten wollen. Doch der Reihe nach. Während die Verarbeitung und das Design des Nokia 2 massiv und robust daherkommen, ist die Leistung des Handys eher schmächtig. Das ist einer der niedrigsten Werte, den das Testlabor von inside-handy.

Möchte man meinen, dass Stock-Android durch seine schlanke Silhuette etwas Abhilfe schafft, täuscht man sich.

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In der neueren AnTuTu-Version 7. Doch was bringt die graue Theorie, wenn die Leistung in der Praxis ganz anders aussieht? Beim Nokia 2 ist das allerdings nicht der Fall. Wer auch nur minimal mehr mit dem Smartphone machen will als Telefonieren, WhatsApp und Radiohören, wird das Nokia 2 in Bälde entnervt in die Ecke werfen. Das wird aber nicht nur bei der Geschwindigkeit sondern auch bei der Speicherausstattung deutlich: Das Standard-Spiel für die Tests bei inside-handy. Der Aufruf von Apps gestaltet sich langsam und selbst die schnelle Eingabe von Text hält die Darstellung nicht mit.

Selbst beim Drehen des Bildschirms braucht das Nokia 2 anscheinend einige Bedenkzeit, wie herum die Anzeige in dem Moment gedreht werden soll. Das macht sich auch in der Praxis bemerkbar. Die Telefonqualität krankt vor allem am schlechten Lautsprecher und dem etwas zu wenig empfindlichen Mikrofon. Dazu kommt, dass die Software wenig bis gar keine Hintergrundgeräusche entfernt und somit immer der ganze Raumschall mit dem Gesprächspartner konkurriert.

Trotz allem lässt sich ordentlich mit dem kleinen Einsteiger telefonieren. Das Nokia 2 ist mit fordernden Alltagsaufgaben schon überfordert und kann auch in den Sekundärtugenden wie den Konnektionsmöglichkeiten oder der Ausstattung nicht mehr entscheidend Punkten. Somit bleibt hier ein unterdurchschnittliches Ergebnis stehen. Die Blende im Heckmodul besitzt eine Öffnung von ,7 und liegt damit weit entfernt von dem, was zur Zeit die Mittelklasse oder gar die Spitzenmodelle am Markt zu leisten im Stande sind.

Die gleiche Blende kommt auch im frontseitigem Modul zum Einsatz. Die Bildqualität ist unterdurchschnittlich und kann lediglich mit den kräftigen Farben gefallen.

Im Kupfer-Look durch den Smartphone-Dschungel

Darüber hinaus sind Schnappschuss- und Makro-Aufnahmen dauerhaft unscharf. Die Dynamik vermag nur selten alle Details im Bild aufzufangen. Die meiste Zeit saufen dunkle Stellen ab oder helle brennen aus. Die Geschwindigkeit des Autofokus ist dagegen gut. Was er allerdings findet, ist meistens eher Glückspiel.

Im Innenraum werden die Belichtungszeiten zu lang eingestellt, wodurch kaum wackelfreie Bilder zu erstellen sind. Die Dynamik ist hier wiederum unterdurchschnittlich und die Schärfe sitzt selten. Dazu glänzen die Farben nicht. Einstrahlendes Licht bildet unansehnliche Ränder und macht das Bild schwammig. Die Kamera-App passt in weiten Teilen zur gebotenen Bildqualität: Der manuelle Modus, wenn man ihn denn so nennen darf, versteckt sich in den Einstellungen und enthält nur sehr grobe Möglichkeiten der Bildgestaltung per Hand.

Die Einstellungen haben nichts mit einem manuellen Modus zu tun und hätten locker in den Live- View gepasst. Die Gestaltung gerät ebenfalls uninspiriert und lädt nicht dazu ein, mit der Kamera zu spielen und neue Funktionen zu entdecken. Dem Versuch, einen manuellen Modus einzubinden, gebührt Respekt.

Jedoch ist man bei HMD Global daran gescheitert. Bis zur Testphase wurde das Update noch nicht ausgespielt. Googles mobiles Betriebssystem wurde nicht mit Eigenentwicklungen beschwert oder überlagert. Das hat in der Regeln den Vorteil, dass Updates schneller auf das Smartphone kommen können und die Hardware weniger belastet wird. Vor allem die Performance und die Bediengeschwindigkeiten stören bei der Software und den minimalistisch verstreuten Einstellungen. Wer puristische Lösungen bevorzugt wird im Nokia 2 seine persönliche Spielwiese finden.

Wer hingegen auf ausgefeilte Features oder Zusatzfunktionen Wert legt, sollte die Finger von Nokias günstigstem Smartphone lassen. Der Musiklieferant sieht entsprechend gewöhnlich aus und bietet wie bei so vielen anderen Smartphones alles was im Alltag für den Musikgenuss gebraucht wird.

Auch ein Equalizer und voreingestellte Anpassungen für unterschiedliche Musikrichtungen stehen bereit. Der Sound, der dann allerdings aus dem kleinen Lautsprecher auf der Rückseite plärrt, kommt bei weitem nicht an das heran, was die Software zu bieten hat: Dünn und ohne Bass zwitschert er das Testlied der Dire Straits. Was man ihm zugute halten muss: Er übersteuert nicht und hält sich auch mit Zischeln oder quietschenden Höhen zurück. Der Umwelt zuliebe sollten Hersteller auf solche Zugaben verzichten. Der Akkutest beinhaltet in den ersten acht Stunden eine aktive Nutzung des Smartphones mit jeweils 30 Minuten spielen, Video streamen, Radio hören und telefonieren.

Dazu werden in dieser Zeit Screenshots und Testbilder erstellt, Uploads und Downloads getätigt und im Internet gesurft. Nach 24 Stunden und damit weiteren 16 Stunden im Standby verzeichnet das Nokia 2 einen Verbrauch von insgesamt 42 Prozentpunkten. Damit liegt es ebenfalls im überdurchschnittlichen Bereich. Die Schwächen aufzulisten dauert da schon länger. Besonders die sehr schlappe Performance, die alle Anwendungen, von der Kamera bis hin zu den ordentlichen Multimedia-Einstellungen, zur Geduldsprobe werden lässt. Für wen ist das Nokia 2 also zu empfehlen?

Zum einen sind es die reinen Telefonierer, die noch ein bisschen mit WhatsApp kommunizieren und einen Touchscreen schätzen. Zum anderen sind es Menschen, die ein robustes Zweithandy ihr eigen nennen wollen, das zwar alle Vorteile eines Smartphones bietet, die jedoch eigentlich nicht gebraucht werden.

Wer also auf dem Festival, der Party oder der Wanderschaft eine Möglichkeit sucht, sich mitzuteilen findet im Nokia 2 einen treuen Begleiter.


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Das Nokia 2 kostet zum Marktstart knapp Euro. Damit ist es im Vergleich günstig. Und doch taucht dieser Punkt nicht bei den Pluspunkten des Smartphones auf. Eigentlich ein Widerspruch. Doch mit Nichten. Das Nokia 2 ist locker 20, eher 30 Euro zu teuer. Der Name Nokia sollte in diesem Fall nicht darüber hinwegtäuschen, dass man es mit einem absoluten Einsteiger-Gerät zu tun hat und wirklich nur Wenignutzer mit dem untersten Regal von HMD Global glücklich werden.

Das Handy – kostengünstige Alternative zum Smartphone

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Wer ein N97 kaufte das damalige "Flaggschiff" , sah sich über ein Jahr lang mit unzähligen Bugs, einem vollkommen instabilen und nicht wirklich nutzbarem Gerät konfrontiert. Die Nokia-Hotline konnte oder wollte über Monate nicht helfen.

ICH werde mir ganz bestimmt kein neues Nokia-Smartphone kaufen wenn es neu erscheint - nach einem Jahr kann man eventuell darüber nachdenken. Damit würden sich die Finnen auf einen erbarmungslosen Preiswettkampf mit chinesischen Billiganbietern einlassen, den Nokia wohl kaum gewinnen kann. Trotz der Fabrik in Rumänien. Einen Trend verschlafen, und schon steht man im Abseits. Das neue Betriebssystem war von vorneherein mit dem Virus des Rohrkrepierers infiziert.